01
Mai
11

Toronto

Wenn man sich beruflich im nordöstlichen Teil der USA aufhält, z.B. im Bereich der fünf großen Seen, kann man übers Wochenende schnell mal einen Abstecher über die kanadische Grenze machen.

Toronto (Blick vom Fernsehturm)

Da ich die Niagarafälle schon kannte, war es diesmal Toronto. Im allgemeinen gefallen mir die nordamerikanischen Städte nicht besonders. Es gibt vielleicht 3 Ausnahmen: Santa Barbara (malerisch), San Francisco (spannend) und Washington (fußläufig, viele Museen, geschichtsträchtig).

Auch Toronto konnte sich nicht unter meinen Top 3 plazieren. Positiv ist auf jeden Fall das friedfertige und multikulturelle Flair zu erwähnen.

Mein Highlight war aber der Fernsehturm! Da muss man oben gewesen sein!

Blick vom Turm (346m)

nanu, die kenn ich doch

der berühmte Glasboden

Wer mehr zum CN Tower wissen will, kann hier alle Fakten nachlesen.

Kunst:

01
Mai
11

Projekt Ende – Projekt Anfang

Ich habe nun über ein Jahr lang nicht mehr geblogt. Mein letztes IT Projekt war doch ziemlich anstrengend und hat mir kaum Zeit für anderes gelassen. Eigentlich traurig. Nun hat mich ein lieber Mensch (🙂 ) gebeten, doch mal wieder was zu schreiben und ich wills mal versuchen.

Zunächst eine kurze Zusammenfassung des letzten Jahres: Meetings – Flüge – Telefonkonferenzen – Wochenenden in Hotels – Sightseeing.

Mein Arbeitgeber ist ein globales Industrieunternehmen, wo die europäische, asiatische und amerikanische Kultur aufeinander prallen. Das ist oft spannend – und oft nervig. Man braucht viel Geduld und Verständnis für den Anderen. Speziell uns Deutschen fällt es oft schwer, die schnellere und oberflächlichere Arbeitsweise der Amerikaner zu akzeptieren. Amerikaner befassen sich meist nur mit dem nächsten, gerade sichtbaren Problem während Deutsche erstmal von oben alles überblicken und jede Eventualität planen und erfassen wollen.

Asiaten sind wieder anders. Hatte ich durch meine vorige Arbeiststelle und Reisen nach Korea kennengelernt. Gibt es für ein Problem drei alternative Lösungen, versuchen sie, alle drei Lösungen so zu verknüpfen, dass jeweils die Vorteile ohne die Nachteile zum Tragen kommen. Da wird dann solange verhandelt, bis alle Lösungswege in Harmonie verknüpft sind. Blöd, wenn sich technische Lösungen eigentlich erstmal voneinander ausschließen.

Naja, nach Ende des letzten Projekts und der üblichen Stabilisierungsphase wurde logischerweise jetzt das nächste Projekt gestartet. Usw. usw. usw.

Ich konnte mir in meine Liste der interessanten und dienstlich bereisten Orte die Städte Toronto und Washington einfügen.

16
Jan
10

ausgelesen: meine Bücherliste 2009 (Rückschau)

Ich habe 2009 ca. 30 Bücher gelesen. Ein ständig wachsender Anteil entfällt dabei auf Hörbücher. Das hängt damit zusammen, dass ich viel in Zügen, Straßenbahnen und Flugzeugen „lese“ – hier hilft mir ein Kopfhörer bei der Konzentration – und dass es nicht so belastend für die Augen ist – ich sitze eh schon mehrere Stunden am Tag am Computerbildschirm.

Glaubt man Frank Schirrmacher, dessen Buch „Payback“ mein erstes Buch 2010 war, haben Buchleser ein anderes Hirn als „Google-Klicker“. Sie verarbeiten Informationen anders, sequentiell, tiefgründiger, mit mehr Aufmerksamkeit.

Nebenbei gesagt, ich fand das Schirrmacher-Buch – entgegen vieler professioneller Kritiker – hervorragend. Auch ich bin, beruflich bedingt, zu Multitasking verdammt und spüre immer mehr die negativen Seiten. Also, hoch lebe das altmodische Buch!

Was brachte der Jahrgang 2009?

Ich will in den nächsten Wochen hier mehr zu Einzeltiteln schreiben. Vorerst steht aber wieder mal eine USA Dienstreise an …

James Patterson: Denn zum Küssen sind sie da *** Jeffery Deaver: Der Täuscher *** Markus C. Schulte von Drach: Der fremde Wille *** Andrew Davidson: Gargoyle *** Tess Gerritsen: Grabkammer *** Harlan Coben: Kein Sterbenswort *** Richard Morgan: Kovacs *** Preston/Child: Thunderhead *** Tess Gerritsen: Scheintot *** Carlos Ruiz Zafon: Der Schatten des Windes *** Bankhofer: Gesundheit aus dem Kochtopf *** David Allen: Wie ich die Dinge geregelt kriege *** Pieper: Sauna – Entspannung und Gesundheit *** Haruki Murakami: Wilde Schafsjagd *** Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt *** Karl Olsberg: Das System *** Haruki Murakami: Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt *** Haruki Murakami: Mister Aufziehvogel *** Haruki Murakami: Gefährliche Geliebte *** Nick Hornby: About a Boy *** Schenk/Görgens: Buddhismus *** Jay Rubin: Murakami und die Melodie des Lebens *** Pease: Die kalte Schulter und der warme Händedruck *** Frank Schätzig: Mordshunger *** Clive Cussler: Höllenschlund *** Vince Ebert: Denken Sie selbst! *** Haruki Murakami: Naokos Lächeln *** Lothar Seiwert: Das Bumerang-Prinzip *** Lothar Seiwert: Zeitmanagement mit Outlook *** Jamie Oliver: Jamies Kochschule *** Jan Prinzhausen: LOGI und Low Carb in der Sporternährung *** Jürgen Reis: Peak Time *** Dr. Dr. Jürgen Gießing: HIT

Es war mein Murakami-Jahr. Meine Top-Bücher: Gargoyle von Davidson, Vermessung der Welt von Kehlmann und Naokos Lächeln von Murakami. (Gibt’s auch bald wieder einen guten Eschbach?)

… to be continued …

02
Jan
10

Happy 2010!

Ich wünsche allen ein glückliches und zufriedenes Jahr 2010!

 

Vor allem hoffe ich für all jene, deren Ex-Partner grundlos Kindesumgang verweigert.
http://www.entfremdet.de

 

Danke Liesa!

02
Jan
10

Nintendo Wii

Leider komme ich nur sehr sehr selten dazu, meine Wii-Konsole mit Freunden auszuprobieren. Ich denke, Nintendo hat damit eine neues Spielegenre geschaffen. Was dieses Teil so einmalig macht – gegenüber dem PC oder anderen Spiele-Konsolen – ist die Möglichkeit, der Systemerweiterung durch diverse Eingabegeräte.

Wii-Konsole an HDTV-FernseherIch habe die Konsole an meinen 32″ (80 cm) Fernseher angeschlossen und über WLAN mit dem Internet verbunden. Zur Zeit besitze ich sieben Spiele:

  • Wii Play
  • Rayman Raving Rabbits 2
  • Big Brain Academy
  • New Super Mario Bros.
  • Wii Sports
  • WeSing
  • Wii Sports Resort

WeSing ist ein Karaoke System mit zwei Mikrofonen. Man kann bis zu 4 anschließen. Wii Sports Resort ist neu erschienen und ist eines der ersten Wii-Spiele, das mit den optionalen Wii MotionPlus Kontrollern spielbar ist. Dabei erfolgt die Erfassung der Eingabebefehle nicht nur wie sonst mit der Wii Remote und dem Nunchuk sondern auch über das Zusatzteil MotionPlus. Das erlaubt eine sehr genaue Feststellung der Raumlage der Wii Remote und damit völlig neue Möglichkeiten was die Steuerungspräzision und die Spielarten betrifft.

Es gibt noch viele weitere Eingabegeräte, die man erwerben und damit die Möglichkeiten der Konsole weiter ausbauen kann.

Zusätzlich zu den Spielen, die man auf CD kaufen kann, kommen die Varianten, die der Anschluss ans Internet möglich macht. Das reicht über Wii-Wetterbericht, Wii-Nachrichten, normales Internetsurfen, Wii-Werbung, Horoskope bis zur einfachen Bildbearbeitung (siehe Foto oben). Die Software hält sich darüber hinaus durch das Ziehen von Updates übers Netz stets aktuell.

Wii - Überblick

28
Dez
09

Rezept: Gänsebraten – eine Herausforderung

Warum muss es zu Weihnachten eigentlich immer Gans sein? Und warum werden die Biester oft zäh? Eine wissenschaftliche Annäherung an das Thema.

 Gänsebraten

Ja, ich gebe es zu: Ich war mit meinem diesjährigen Gänsebraten unzufrieden! Der Zubereitungsaufwand war hoch. Gänsebraten mit Füllung aus Äpfeln, Orangen und Zwiebeln, dazu selbstgemachte Thüringer Klöße aus rohen und gekochten Kartoffeln sowie selbstgekochter Rotkohl.

Man findet ja im Internet und in diversen Kochbüchern eine Unmenge von Rezepten dazu. Leider sind die Zubereitungsmethoden oft sehr unterschiedlich und Gans ist nun auch kein Gericht, das man alle paar Wochen macht,  so dass man durch Übung und Probieren eine Routine entwickeln könnte. Googelt man ein bischen zu dem Thema, stellt man schnell fest, dass es ein Hauptproblem damit gibt. Wie kriegt man den Vogel weich, ohne ihn auszutrocknen während gleichzeitig die Kruste braun und knusprig wird und das Fett möglichst rausbrät?

Zunächst habe ich diverse Rezepte verglichen. Mit den meisten Kochbüchern bzw. Internetrezepten habe ich ein Probem. Sie verschweigen oft die praktischen Tricks ohne die komplizerte Gerichte häufig nicht gelingen. Beispiel: „Zum Schuss zerteilen wir den Braten in portionsgerechte Stücke und servieren …“. Toll, schon mal ’ne Gans zerteilt, 4,6 kg schwer, die nach 3,5 h in einem Stahlbräter voll siedendem Fett aus der Röhre kommt? Ich hab dieses Jahr dabei die Geflügelschere durchgebrochen. Hab versucht, einen der Hauptknochen quer durchzuschneiden. Oder die Tipps aus diversen Kochforen im Internet. „Hallo, meine Weihnachtsgans ist dieses Jahr trotz 3,5h bratens zäh geblieben. Was hab ich falsch gemacht? – aqol“ – „Hallo und willkommen in unserem Forum! Bitte zuerst die Suche bemühen. Wurde schon hundert mal gefragt. Danke! – Moderator“ – „Hallo auch von mir. Also bei uns gelingt die Gans jedes Jahr. Mein Mann ist immer sehr zufrieden und den Kindern schmeckst auch. – Uschi“ – „Äh – ja, danke. – aqol“.

Aber warum nicht mal die Wissenschaft bemühen. Fragen wir doch einfach mal einen Physiker. Zum Beispiel Werner Gruber vom Institut für Experimentalphysik der Universität Wien. Seine Antwort ist einleuchtend: „Voraussetzung für die Berechnung ist die Kenntnis der Masse der Gans (= Gewicht) m und die Backrohrtemperatur TBA. Die Innentemperatur T Zentrum wird mit 75 Grad als fixe Größe angenommen. Eine fixe Größe ist auch Kappa – die [..] in [..] vielen Experimenten als Materialkonstante für die Gans bestimmte Zahl: 0,0008526 . Wobei auf ein zwei Kommastellen durchaus zu verzichten wäre. Das Ergebnis der Rechenoperation liefert die Bratzeit für eine gefüllte Gans in Minuten.“ Also:

Ok, mal nachgerechnet. Meine Gans wog 4,6 kg, die Backrohrtemperatur betrug 180 – 220 Grad Celsius – je nach Bratphase. Mit 200 Grad Durchschnittstemperatur gerechnet, komme ich auf glatte 4h Bratzeit. Aha, hat also ’ne halbe Stunde gefehlt!

roheGans Oder hab ich doch einfach nur eine besonders sportliche Gans erwischt? Denn: „Manche Freilandgänse sind faul, manche sind richtig sportiv. Ein Tier das sich viel bewegt, wird mehr Kollagen bilden. Dieses Kollagen sorgt für die Zähigkeit des Fleisches. Das heißt, sportliche Gänse haben eine ausgeprägte Kollagenstruktur und müssen daher länger braten als faule Gänse.“

Scheisse, wenn ich mir das Tier nochmal so ansehe: eindeutig Sportler! Gegenmittel: „Verwenden wir hier Rotwein, so hilft uns hier die Säure, dass Kollagen zu zerstören und noch besser verwendet man rohen frisch gepressten Ananas-Saft, denn der enthält das Enzym Papain, und das zerstört uns das Kollagen restlos und wir erhalten eine perfekte zarte genussvolle saftige Weihnachtsgans.“

Also Rotwein zu Geflügel geht ja nun garnicht. Hätte ich das Ding statt mit Orangen mit Ananas füllen sollen? Vielleicht probiere ich es beim nächsten mal mit der Niedrigtemperaturgarmethode. Andere Braten sind mir damit schon prima gelungen.

Übrigens, die Reste hab ich dann am nächsten Tag noch schön weich gekriegt.🙂.

  

 

Wer sich noch mehr für die Physik des Kochens interessiert, kann hier nachlesen.

Ach ja, eine Infomation bin ich noch schuldig gebleiben: Warum Weihnachtsgans? Früher vespeiste man hierzulande traditionell am 25.12. die Mettensau, also einen Schweinebraten. Eine der Erklärungen besagt nun, dass zu Weihnachten 1588 die englische Königin Elizabeth I. just beim Gänsebraten saß, als ihr die Nachricht überbracht wurde, dass die spanische Armada besiegt wurde. Sie beschloss fortan, dieseses Ereignisses jährlich durch einen Gänsebraten zu gedenken. Heutzutage setzt man in angelsächsischen Ländern jedoch ehr auf Truthahn als Festessen.

19
Dez
09

Weihnachtszeit – Zeit der Brettspiele

Die Weihnachtszeit ist traditionell auch die Zeit der Brettspiele. Unser Favorit seit einigen Wochen: „Wer war’s?“

Brettspiel: "Wer war's?"

Bei mir sind eigentlich ganzjährig Brettspiele angesagt. Wenn man die Hürde des Studierens und Verstehens der Anleitung erst mal überstanden und die erste Proberunde hinter sich hat, kann man wunderbar dabei entspannen.

„Wer war’s“ ist eine Kombination aus klassischem Brettspiel und Elektronikspiel.

Spieleranzahl: 2 – 4
Alter: ab 6 Jahre

Das Besondere an diesem Spiel besteht darin, dass es sich um ein kooperatives Spiel handelt, das heißt, die Mitspieler spielen hier nicht gegeneinander, sondern in einem gemeinsamen Team.

Inhaltlich geht es darum, innerhalb einer vorgegebenen Anzahl von Spielzügen das Rätsel zu lösen, wer von 10 verdächtigen Personen einen Ring entwendet hat. Bei jedem Spielzug besteht die Möglichkeit, Hinweise zu erhalten, die einen oder mehrere der Verdächtigen ausschließen.

Die Spielleitung übernimmt eine elektonische Truhe, die sprechen kann und die Spielrunden zählt. Um die Spannung noch zu erhöhen, tauchen während des Spiels verschiedene Überraschungen auf …

Schön finde ich auch, dass man Schwierigkeitsgrad und Dauer vor Beginn an der Truhe einstellen kann. Eine Runde dauert ca. 30 min und ist – aus Sicht des Erwachsenen – immer noch so anspruchsvoll, dass man den Täter oft auch nicht findet. Man muss sich konzentrieren und mitdenken. Also definitiv kein Jux- und Partyspiel.

Das Spiel wurde 2008 zum Kinderspiel des Jahres gewählt und erhielt im selben Jahr den Deutschen Spielepreis.

Uns gefallen vor allem die Originalität des Spielprinzips, die relativ kurzen Runden und die Einstellbarkeit der Spielstärke. Und es macht natürlich Spaß!!!




Willkommen auf Aquarius Online!

Ich schreibe in meinem Blog über die unterschiedlichsten Themen - eben alles, was mich so bewegt.

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