
am Ostbahnhof (shot by mobile phone)

am Ostbahnhof (shot by mobile phone)
“Die zum Teil heftige Kritik unserer Kunden in den aktuellen Fällen der DaWanda-Anbieter nehmen wir ernst und zum Anlass, unser Vorgehen kritisch zu hinterfragen. Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen, keine weiteren rechtlichen Schritte verfolgen und den Anbietern die vor allem kritisierten Kosten erlassen.“ (Manfred Hell)
http://www.soq.de/Magazin/Artikel/Jack-Wolfskin-reagiert-auf-Kritik-beim-Vorgehen-zum-Markenschutz
Damit würden den Hobbybastlern zwar die je 1.000 EUR Abmahngebühren erlassen, die prinzipielle Frage, ob JW das Markenrecht auf jede Form eines Tierpfotenabdrucks hat, bleibt aber offen. Auch den vielen anderen (oft ebenso engstirnig) Abgemahnten hilft das nicht.
Die Abmahnwelle, die offenbar schon im Frühjahr begann, scheint im Hintergrund weiter zu laufen. In Gefahr sind jetzt u.a. Tierbedarfshändler, Möbeldekorateure und Schwulenshops, die irgendwo Pfotengrafiken verwenden. Es melden sich immer mehr Abmahnbetroffene ausserhalb des Dawanda-Shop-Verbundes.
Gib mir eine Chance: Diakonie - Sex in the City: 13.Venus

ohne Worte (shot by mobile phone)
Die CIA Tochter In-Q-Tel investiert in Visible Technologies, eine Firma, die “Social-Media-Erkenntnisse in Echtzeit” liefern will.Visible wertet Informationen aus, die auf Plattformen wie Flickr, YouTube und Twitter anlaufen, studiert Blogeinträge und -kommentare – und sogar Buchrezensionen beim Online-Händler Amazon.
Social Networks wie Facebook durchsucht Visible “Wired” zufolge derzeit noch nicht – insgesamt würden aber täglich eine halbe Million Websites aus dem Bereich Web 2.0 mit sogenannten Crawlern abgesucht. [..]
Ein In-Q-Tel-Manager kommentierte den Deal mit den Worten, die Plattform von Visible sei wichtig, um “die Breite und Tiefe der sozialen Online-Landschaft zu verstehen” [..]
Zu Visibles bisherigen Kunden gehören etwa Microsoft ..
(Quelle: Spiegel Online)
Kommentar:
Vieleicht wäre ihm (Klaus W.) damit auch zu helfen?
Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit sieht eine Ursache für das schlechte Abschneiden der SPD bei der Bundestagswahl in mangelndem Gespür für weite Teile der Bevölkerung.
Oder ihr (Ursula v.)?
Wir haben 40 Millionen Internetnutzer in Deutschland. Die zeitlich befristete Petition gegen den Vorschlag ist von rund 134.000 Nutzern unterzeichnet worden. Diese Relation muss man sehen.
Um zukünftig die “Breite und Tiefe der sozialen Online-Landschaft zu verstehen”.
Fall 1:
US-Schauspielerin Hilary Swank erklärt im Interview, dass sie der 6-jährige Sohn ihres Lebensgefährten regelmäßig morgens nackt sehe, da sie “ohne” schlafe.
Daraufhin hagelt es Kritik:
Der Mediendienst “Wenn” zitiert in diesem Zusammenhang bereits einen Psychologen, der Swank zurechtweist. Sie sei schließlich nicht die Mutter des Kindes, wer wisse denn schon, wie der Junge sich später sexuell adjustiere?
Auch “Los Angeles Times”-Bloggerin Elizabeth Snead will es Swank nicht abnehmen, dass ein Sechsjähriger keine Notiz von ihrer Nacktheit nehme.
“In 30 Jahren”, so Snead spöttisch, “wird der Junge in einem Enthüllungsbuch darüber berichten, wie er gezwungen wurde, sich jeden Morgen Papas nackte Freundin anzugucken.”
(Quelle: Spiegel Online)
Fall 2:
In Wuhan, einer chinesischen Provinzhauptstadt, brachte eine Mutter ihren 14 Jahre alten Sohn mit in den Untersuchungsraum des örtlichen Gesundheitszentrums für Frauen und Kinder.
Der Junge schaute bei der gynäkologischen Untersuchung zu, während ihm seine Mutter anhand ihres Körpers alles erklärte, auch Zeugung und Geburt. Die Ärzte hatten der Frau zwar von ihrem Vorhaben abgeraten, hatten es aber nicht unterbunden
Der Fall löste eine Kontroverse in der Stadt aus. Während die Mutter bei ihrer Meinung blieb, nur durch diese praktische Demonstration ihren Sohn richtig erziehen zu können, meinten andere, dies sei keine geeignete Methode.
(Quelle: China Daily)
Der Abmahnunsinn im Internet scheint neue Opfer gefunden zu haben.Wie die TAZ berichtet, hat Jack Wolfskin zwei Damen mit je ca. 1.000 EUR abgemahnt, weil sie auf selbst angefertigten Kunstgewerbeartikeln, die sie über den Internet-Shop Dawanda verkaufen wollten, eine Tatze gestickt / gemalt / geklebt (?) hatten.
Das erinnert an den Logo-Streit mit der Zeitschrift TAZ, den diese allerdings verloren hatte.
Inzwischen formiert sich im Netz eine Widerstandswelle gegen die Jack-Wolfskin-Anwälte. Ich liebe sowas!
Übrigens taugen die Klamotten von denen eh nicht viel. Man hört so oft, dass die Druckknöpfe schnell ausreißen und die Nähte manchmal nicht wasserdicht sind …
Ach ja, vor 4 Wochen habe ich mir den Punkt auf dem kleinen i(c) schützen lassen. Sobald meine Anwälte die neu angemietete Etage bezogen haben, geht’s los!
Im Ernst: Dass gerade Firmenanwälte offenbar aus anderen Fällen nichts gelernt haben, verwundert schon. Der Image-Schaden für Jack Wolfskin könnte die 2.000 EUR bald schnell übersteigen.
For my English speaking Twitter followers I decided to post this in English.
So I started with my Canon to take some snapshots for you. I led my tripod at home because it’s too heavy and I wanted to combine the tour with shopping at Dussmann’s book store.
Thanks to the suburban train company, the dreaded Berlin S-Bahn, for presenting me the daily adventure.

boulevard 'Unter den Linden'
Many installations always changed their aspect.

16.10.2009 Peter Ehrentraut (c)

Amplified: A Decade of Reinventing the Cello
”Nach zehn Jahren ziehen die finnischen Metal-Cellisten Apocalyptica eine erste Best-of-Zwischenbilanz, präsentieren neben diversen Klassikern aber auch zwei neue Songs.Die Doppel-CD Amplified – A Decade Of Reinventing The Cello zeichnet die Karriere einer der außergewöhnlichsten Bands der Musikgeschichte nach.[..] — Michael Rensen” – amazon.de
In den letzten Wochen gabs gleich drei interessante Dinge zum Thema aus Berlin zu berichten: Die 13. Sex-Messe Venus fand statt, in den Hackeschen Höfe wurde der erste feministische Pornofilmpreis PorYes verliehen und ein Bordell in Prenzlauer Berg gibt Rabatt für ökologisch korrekte Radfahrer.Positiv gesehen könnte man sagen: Ist eben für jeden was dabei!

Die Müggelberge sind schön, weil sie dunkle deutsche Mischwälder (Buche und Erle) mit einem Moor sowie (kleinen) Bergen kombinieren.
Die Müggelberge sind magisch, weil jeder, der hier einmal war, unmittelbar spürt, wie die unsichtbaren Kräfte der Natur auf unsere Psyche wirken. Sie können düster und unheimlich sein, aber auch unglaublich Energie spenden.
Die Müggelberge sind interessant, weil es hier einen vielfach verschlungenen Naturlehrpfad gibt, der tolle Erkenntnisse zur geologischen Geschichte der letzten 10.000 Jahre gibt. Aber auch über Tiere und Pflanzen.
Die Müggelberge sind erholsam, weil sich hier selbst im Hochsommer in der Regel die Masse der Berliner so verläuft, dass man sie genießen kann: die unendliche Ruhe.
Seine Texte sind skuril, oft märchenhaft und schwer verständlich - sicher nicht jedermanns Sache.
Meine Lieblingsbücher sind Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt sowie Naokos Lächeln.
Das erstgenannte Buch würde eigentlich noch als utopischer Roman durchgehen und ist recht spannend geschrieben. Murakami schildert abwechselnd zwei parallele Handlungen, die in völlig verschiedenen und jeweils auf ihre Art skurilen Welten spielen. Das Thema ist “die Tiefe der menschlichen Seele” und wie meist bei ihm, ended das Buch tragisch. Es regt zum Nachdenken über verborgene, unzugängliche Bereiche des menschlichen Geistes an und die Frage, wie wir damit umgehen können. (Rating: *****)
Das zweite Buch ist eine Liebesgeschichte, in der er einige seiner Studentenerlebnisse verarbeitet hat. Hier sind die Themen: Depression, Trennung, Verlust und schmerzliche Erinnerungen. (Rating: *****)
Weiterhin habe ich gelesen:
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